Dr. Raphael Fehrmann

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Herzlich willkommen auf meiner Website!

Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster. Ich erforsche, wie Aktivitäten der Maker Education (Produktion von Erklärvideos, E-Books oder Podcasts durch Schüler:innen, Coding und Programmierung usw.) dazu beitragen können, Zukunftskompetenzen bei Grundschüler:innen zu fördern, und wie Lehrkräfte im Rahmen von Fortbildungen dazu befähigt werden können, digitale Kompetenz zielgerichtet zu vermitteln.

Im Rahmen meiner 2023 abgeschlossenen Dissertation erforschte ich den Stand professioneller digitaler Kompetenz bei Lehramtsstudierenden und ging der Frage nach, wie Bildungsrobotik dabei helfen kann, die algorithmischen Strukturen hinter digitalen Medien besser zu verstehen, um Schüler:innen zu digitaler Souveränität zu führen.

Auf dieser Website finden Sie Informationen zu meiner Person, zu aktuellen Projekten sowie zum Themenschwerpunkt "Digitale Bildung". Ferner sind an dieser Stelle Hinweise zu Praxismaterialien hinterlegt. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Stöbern!

 

Aktuelles

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Foto: UG – Peter Leßmann

Projekt «...und Action!» als Leuchtturmprojekt 2024 von der Universitätsgesellschaft Münster e. V. gefördert

Projekt «...und Action!» als Leuchtturmprojekt 2024 von der Universitätsgesellschaft Münster e. V. gefördert

Studierende des Grundschullehramts lernen Erklärvideos mit Schüler:innen zu produzieren und 21st Century Skills zu fördern

Das ab April 2024 am Institut für Erziehungswissenschaft angesiedelte Projekt „...und Action! Studierende des Grundschullehramts lernen Erklärvideos mit Schüler:innen zu produzieren und 21st Century Skills zu fördern“ unter der Leitung von Dr. Raphael Fehrmann wird als Leuchtturmprojekt von der Universitätsgesellschaft Münster e. V. gefördert.

Schwerpunkt des Projektes ist die Konzeption und Durchführung von Seminaren, im Rahmen derer Grundschullehramtsstudierende aktiv handelnd erlernen, eigene Erklärvideos didaktisch-methodisch fundiert zu produzieren. Hierfür werden die Studierenden an unterschiedliche Erklärvideo-Stile wie bspw. die Produktion von Legetrick-, Stop-Motion- sowie Greenscreen-Videos herangeführt. Sie werden dazu befähigt, einen konkreten Lerngegenstand didaktisch-methodisch zu reduzieren und in einem geeigneten Videoformat kritisch-reflektiert darzubieten.

Auf Metaebene erwerben die Studierenden Kompetenzen, Schüler:innen darin zu begleiten, selbst Videos zu produzieren: Denn insbesondere Kinder und Jugendliche konsumieren Videos über YouTube, TikTok, Instagram und SnapChat zumeist täglich (Studie: Qustodio 2020). Dabei werden diese nicht nur mit unter Umständen gefährdenden Inhalten, sondern auch mit dem unsichtbaren Wirken innovativer Technologien konfrontiert. Doch welche Inhalte sind echt – welche Clips, Bilder und Audios wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt? Wie können Bildhintergründe in Videos digital angereichert werden? Warum kann man selbst zum Opfer von Deepfakes werden, wenn man Videos online teilt? Indem Studierende und Schüler:innen selbst Erklärvideos produzieren, lernen sie sowohl einen konkreten Lerngegenstand zu erläutern und im Videoformat zu fixieren als auch, wie Videos durch unterschiedliche Produktionsverfahren gestaltet und Hilfsmittel eingesetzt werden können.

Mit der Bereitstellung einer Fördersumme von rund 13.500 Euro ermöglicht die Universitätsgesellschaft Münster e. V. insbesondere die Anschaffung von Equipment für den Videodreh. Durch die aktive Produktion von Erklärvideos im Seminar sollen die Studierenden für die Relevanz digitaler Bildung sensibilisiert werden und ihre professionelle digitale Kompetenz (Fehrmann, 2023) ausbauen. Einsatz finden hierfür auf didaktisch-methodischer Ebene unter anderem spezielle SQD-Strategien (Tondeur et al. 2012, 2016), die die Erweiterung professioneller digitaler Kompetenz bei Lehramtsstudierenden begünstigen.

Zum Pressebericht der Universität Münster

Informationen zum Projekt finden Sie ab Herbst 2024 hier hinterlegt.

FotoR. Fehrmann

Dissertation erschienen: Wie schätzen Lehramtsstudierende ihre professionelle digitale Kompetenz ein?

Dissertation erschienen: Wie schätzen Lehramtsstudierende ihre professionelle digitale Kompetenz ein?

Eine Interventionsstudie zur Förderung der professionellen digitalen Kompetenz mit Fokus auf das Computational Thinking im Themenfeld Bildungsrobotik

Diese quantitative Studie untersucht den Stand professioneller digitaler Kompetenz (angehender) Lehrkräfte sowie universitäre Möglichkeiten zur Initiierung eines Kompetenzausbaus. Ein Fokus liegt auf dem Computational Thinking, denn Lehrkräften wird die Aufgabe zuteil, Schüler:innen digitale Kompetenz zu vermitteln, um sie auf zukünftige Entwicklungen der Digitalisierung sowie auf daraus resultierende Auswirkungen auf das Lernen, das Lehren und das Leben vorzubereiten. Im Rahmen des Forschungsprojekts »Lernroboter im Unterricht« wird ein Interventionsseminar konzipiert, welches anhand der Bildungsrobotik Ansätze zum Lernen mit, über und durch Algorithmen bietet, technologische Phänomene nachvollziehbar macht und die professionelle digitale Kompetenz bei Studierenden steigert. Ziel ist es, Implikationen für die Lehrkraftbildung zu generieren und unter Einbezug spezifischer Lehrstrategien die Potenziale der Bildungsrobotik für die Kompetenzvermittlung (nicht nur) an Hochschulen zugänglich zu machen.

Fehrmann, R. (2023). Wie schätzen Lehramtsstudierende ihre professionelle digitale Kompetenz ein? – Eine Interventionsstudie zur Förderung der professionellen digitalen Kompetenz mit Fokus auf das Computational Thinking im Themenfeld Bildungsrobotik. Münster: Universität Münster. DOI: 10.17879/ 78978632588 

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FotoR. Fehrmann

Video-Keynote: Was ist überhaupt ein Algorithmus? Und wie können wir über ihn, durch ihn und von ihm lernen?

Video-Keynote: Was ist überhaupt ein Algorithmus? Und wie können wir über ihn, durch ihn und von ihm lernen?

Diesen Fragen ging ich in meiner interaktiven Keynote nach, die ich im Rahmen des Fachtags Allmacht KI? Ein Dialog über Internetsicherheit, Algorithmen und Chat-GPT des MedienKompetenzNetzwerks Hamm präsentiert habe.

Ziel meines praxisnahen Impulses ist, rund um die Funktion und Wirkung von Algorithmen zu inspirieren, die unser Leben und Erleben täglich – zumeist unbewusst – betreffen. Von Algorithmen geht inzwischen erheblicher Einfluss auf unser Handeln aus. Daher ist ein grundlegendes Verständnis von Algorithmen elementar, um souverän mit digitalen Medien umgehen und Konsequenzen des eigenen Handelns fundiert einschätzen zu können.

In meinem Video gehe ich unter anderem der Frage nach, wie Algorithmen beispielsweise im schulischen Unterricht oder in der Lehrkraftbildung dazu dienen können, Problemlösekompetenzen zu erweitern, und präsentiere ausgewählte Tools und Apps für die medienpädagogische Kompetenzvermittlung. Denn: Wissen – um Algorithmen – ist Macht!

Komme mit mir auf eine interaktive Reise in die Welt der Algorithmen!

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Cover: Waxmann

Herausgeberband erschienen

Herausgeberband erschienen

Digitalisierungen in Schule und Bildung als gesamtgesellschaftliche Herausforderung | Perspektiven zwischen Wissenschaft, Praxis und Recht

Julia Hugo, Raphael Fehrmann, Shirin Ud-Din, Jonas Scharfenberg (Hrsg.), Gemeinsam Schule gestalten, Waxmann-Verlag

Digitalisierung ist ohne Zweifel eines der bestimmenden Zukunftsthemen der frühen 2020er-Jahre und als solches sowohl gesamtgesellschaftlich als auch für die am Bildungswesen beteiligten Akteur:innen von hoher praktischer Relevanz. Der Sammelband verbindet Beiträge sowohl aus Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung als auch aus Schulpraxis, Recht und Bildungspolitik.

Ziel ist es, eine Orientierung zu Fragen der Digitalisierung(en) sowie deren Implikationen im schulischen Kontext anhand der schulgestalterischen Bereiche Organisationsentwicklung, Unterrichtsentwicklung und Personalentwicklung zu geben. Dabei zeigen wissenschaftliche Beiträge aktuelle Diskurs- und Forschungslinien auf; Fokusbeiträge werfen kaleidoskopartige Schlaglichter auf jenseits des Diskurses virulente Themenfelder (wie z. B. ethische Fragen im Umgang mit Algorithmen).

Der Band richtet sich damit gleichermaßen an Forschende und Wissenschaftler:innen der Erziehungswissenschaften und Bezugsdisziplinen sowie an Akteur:innen der Bildungspolitik, Schulpraxis und -administration.

» Weitere Informationen zum Band

Konzeptvideo zum Peer-Gruppen-Coaching produziert

Konzeptvideo zum Peer-Gruppen-Coaching produziert

Während meiner Promotionsförderung durch die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) war ich für die Regionalgruppe Münster-Osnabrück als Peer-Gruppen-Coach sowie in der Fachgruppe PGC aktiv. Der nun erschienene Videotrailer zum Konzept wurde von unserer Fachgruppe in Kooperation zur sdw-Geschäftsstelle redaktionell gestaltet und von mir postproduziert.

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zu meinen Workshops und Vorträgen finden Sie hier, ebenso wie Hinweise zu aktuell erschienenen Publikationen.

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